
Hier findest Du Übungen bei Stress und innerer Unruhe für die tägliche Praxis. Egal, ob morgens, mittags, abends - Hauptsache regelmäßig! Mit detailierter Anleitung. Du kannst die Übungen auch nach deinen Vorlieben kombinieren.
Manchmal kann es ratsam sein, die Übungen, die sich ungewohnt, peinlich und herausfordernd anfühlen, zu üben und genauer zu befühlen. Vielleicht entdeckst du Muster, Gefühle und Gedanken dahinter.
„Es geht nicht darum, sich gut zu fühlen. Es geht darum, DICH gut zu fühlen." (Gabor Maté)
Und zwar mit allem, was da ist. Merkst du sehr starke Widerstände und Gefühle und schaffst es nicht, allein damit klarzukommen, dann such dir Unterstützung von einem erfahrenen NeuroSomatic Coach oder einer anderen Therapeutin bzw. einem anderen Therapeuten, die/der sich mit Körpertherapie und Trauma auskennt. Bei der Wahl der Begleitung ist es immer wichtig zu schauen, dass ein Gefühl von Grundvertrauen bzw. Sicherheit im Kontakt zu der Person da ist. Spürst du von vornherein Ablehnung oder starke Verunsicherung im Kontakt, such weiter. Denn es braucht Sicherheit, um dein dysreguliertes Nervensystem zu regulieren.
Möchtest du mit deinen Yogaschülern, Klienten oder Patienten diese Praxis intensiver durchführen, empfehle ich dir, eine Weiterbildung in NeuroSomatic Coaching zu machen. Es ist wichtig, über die psychologischen Vorgänge, Grenzen und Auswirkungen gut Bescheid zu wissen, um sicher agieren und reagieren zu können. Denn der Klient braucht genau das: eine sichere Person gegenüber, um sich weiterentwickeln zu können.
Was brauchst du? Eine Yogamatte, eine Decke, wenn vorhanden ein Bolster, ein Yogakissen und zwei Yogaklötze.
Wie bereitest du dich vor?
Trinke vorher oder auch während der Übung, geh vorher auf die Toilette, achte darauf, dass du satt bist und dich wohlfühlst, dort, wo du gerade bist, oder richte dir den Raum her, z. B. mit Kerzen etc.
Beim Üben zu bestimmten Themen geht es nicht darum, Übungen in Situationen zu machen, in denen die entsprechenden Gefühle gerade vorherrschen. Es geht darum, es zu üben und dadurch mehr Achtsamkeit in solchen Situationen zu entwickeln und die auftauchenden Gefühle wahrzunehmen, zu fühlen und zu halten. Dadurch können wir den Automatismus deutlich wahrnehmen und erkennen und unser Verhalten bzw. unsere Haltung verändern.
Coaching, psychologische Beratung und Yoga ersetzen keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Bei psychischen oder körperlichen Beschwerden wende dich bitte an eine entsprechend qualifizierte Fachperson.